30 Juli

Super-El-Niño in Europa: Grünflächenpflege auf Hitze und Trockenheit vorbereiten

Rasen- und Landschaftspflege
Super-El-Niño in Europa: Grünflächenpflege auf Hitze und Trockenheit vorbereiten

Dieser Artikel erklärt, welche Auswirkungen ein möglicher Super-El-Niño auf Europa haben könnte. Im Mittelpunkt stehen die Folgen für GaLaBau-Betriebe und Strategien zur Vorbereitung auf Trockenperioden.

El-Niño-Ereignisse bringen extreme Wetterlagen nach Europa. Da viele Prognosen ab 2026 einen „Super-El-Niño“ erwarten, ist es wahrscheinlich, dass neue Temperaturrekorde aufgestellt werden. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen hält es für „nahezu sicher“, dass noch vor 2030 das bislang heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen eintreten wird.

In der Grünflächenpflege bestimmt das Wetter die Arbeit. Wer sich auf extreme Temperaturen vorbereitet, kann besser planen – sowohl bei den anstehenden Pflegearbeiten selbst als auch mit Blick auf mögliche finanzielle Folgen.

Bei Kawasaki suchen wir stets nach Möglichkeiten, unsere Community professioneller GaLaBauer zu unterstützen. Deshalb haben wir untersucht, welche Auswirkungen ein Super-El-Niño-Ereignis auf GaLaBau-Betriebe in Europa haben könnte, und geben praktische Hinweise, wie Sie sich darauf vorbereiten können.

Inhaltsverzeichnis

Was ist El Niño?

Was ist ein „Super-El-Niño“?

Was bedeutet ein Super-El-Niño für Europa in Sommer und Winter?

Wie können sich GaLaBau-Profis auf einen Super-El-Niño vorbereiten?

Auch bei schwierigen Bedingungen auf die eigene Gesundheit achten

Kawasaki Engines

Häufige Fragen

Was ist El Niño?

El Niño bezeichnet ein starkes Klimamuster, bei dem die Oberflächentemperaturen im mittleren und Ostpazifik über den Normalwert steigen. Durch veränderte Windmuster breitet sich wärmeres Wasser weiter aus. Die höheren Temperaturen an der Meeresoberfläche geben mehr Wärme an die Atmosphäre ab – mit Auswirkungen, die weit über den Pazifik hinausreichen.

Die klimatischen Auswirkungen und atmosphärischen Veränderungen sind weitreichend und reichen bis zum Atlantik und nach Europa. Das globale Klima wird beeinflusst. In den Sommermonaten kann dies je nach Region zu Trockenperioden und/oder zu einer höheren Häufigkeit starker tropischer Stürme führen.

El Niño tritt normalerweise alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert zwischen 12 und 18 Monaten; das letzte El-Niño-Ereignis dauerte von Mai 2023 bis Frühjahr 2024. Es handelt sich um eine natürliche Schwankung, deren Gegenstück die kühleren La-Niña-Jahre sind.

Mehrere Klimamodelle deuten darauf hin, dass sich 2026 deutliche Anzeichen für die Entwicklung eines El Niño zeigen. Das Climate Prediction Center gibt eine Wahrscheinlichkeit von 82 % für ein Auftreten im Zeitraum Mai bis Juli 2026 und eine Wahrscheinlichkeit von 96 % für Dezember 2026 bis Februar 2027 an. Sollte sich daraus, wie einige Klimawissenschaftler vermuten, das stärkste El-Niño-Ereignis seit Beginn der Aufzeichnungen entwickeln, könnte dies schwerwiegende Folgen für unsere Umwelt haben.

Was ist ein „Super-El-Niño“?

Das Phänomen ist keine offizielle wissenschaftliche Klassifizierung, sondern ein meteorologischer Begriff für ein historisch extremes El-Niño-Ereignis. Bei einem normalen El Niño müssen die Oberflächengewässer in einer bestimmten Region des Pazifiks – zum Beispiel im mittleren Nordpazifik – um 0,5 °C über dem Durchschnitt liegen.

Ein Super-El-Niño ist dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächentemperaturen im mittleren Pazifik um mehr als 2 °C über den Normalwert steigen. Seit 1950 wurden nur wenige solcher Ereignisse verzeichnet, insbesondere 1982/83, 1997/98 und 2015/16. Letzteres war bis 2023, ebenfalls einem El-Niño-Jahr, das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

Super-El-Niño-Ereignisse können die Wahrscheinlichkeit von Klimaregimewechseln deutlich erhöhen. Dabei handelt es sich um abrupte und anhaltende Veränderungen der Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, die noch Jahre oder Jahrzehnte nach Ende des Ereignisses andauern können. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit, dass sich in der zweiten Jahreshälfte 2026 und bis ins Jahr 2027 hinein ein Super-El-Niño entwickelt, dürfte noch unbeständigeres Wetter, höhere globale Temperaturen und schwer vorhersehbare Winter bedeuten.

Auch wenn die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) den Begriff „Super-El-Niño“ nicht verwendet, weist sie darauf hin, dass wir auf ein stärkeres Ereignis als üblich zusteuern. WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo erklärte kürzlich: „Wir müssen uns auf ein potenziell starkes El-Niño-Ereignis vorbereiten.“

Was bedeutet ein Super-El-Niño für Europa in Sommer und Winter?

El-Niño-Ereignisse sind vor allem in den Regionen rund um den Pazifik deutlich spürbar, ihre Auswirkungen sind jedoch global. In Europa treten die Folgen dieses Klimamusters häufig zeitverzögert auf. Wir spüren El-Niño-Ereignisse nicht immer, doch je stärker sie ausfallen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auch den europäischen Kontinent beeinflussen.

Ein sehr starker El Niño führt in Europa typischerweise zu extremen Wetterlagen – im Sommer wie im Winter.

Ein Super-El-Niño-Sommer

Ein Super-El-Niño erhöht im Sommer die Wahrscheinlichkeit extremer Hitze, langanhaltender Hitzewellen und schwerer Dürre. Übliche Trockenperioden können dadurch verstärkt werden: Sie dauern länger und fallen intensiver aus. Durch den veränderten Jetstream können außerdem Hochdruckgebiete blockiert werden. Dies kann schwere Sommerunwetter und Sturzfluten begünstigen, deren Folgen durch ausgetrocknete Böden zusätzlich verschärft werden.

Insbesondere 2027 könnten Temperaturrekorde gebrochen werden. Dr. Akshay Deoras vom Fachbereich Meteorologie der University of Reading erklärte: „Ein El Niño zum jetzigen Zeitpunkt ist, als würde man einem Planeten, der bereits Fieber hat, noch eine zusätzliche Wärmeschicht hinzufügen. 2027 könnte vorübergehend mehr als 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau liegen und zum heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen werden.“ Eine Trockenheit, die möglicherweise alles bisher Bekannte übertrifft, könnte schwerwiegende humanitäre und ökologische Folgen haben.

Neben intensiver Hitze und Dürre dürfte auch Saharastaub häufiger auftreten, insbesondere in Spanien und Portugal.

Ein Super-El-Niño-Winter

Extreme Ereignisse beschränken sich nicht auf den Sommer. Tatsächlich ist der Einfluss von El Niño in Europa im Winter vermutlich stärker, da der stratosphärische Polarwirbel geschwächt und die Nordatlantische Oszillation (NAO) verändert wird.

Zu dieser Jahreszeit zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Nord- und Südeuropa. In den nördlichen Regionen sind die Winter typischerweise kälter und trockener, während der Süden mit deutlich feuchteren, milderen Bedingungen zu kämpfen hat.

Ein Super-El-Niño verstärkt diese Auswirkungen zusätzlich. Der Jetstream wird nach Süden gedrückt und bringt feuchteres Wetter nach Südeuropa – mit der Gefahr von Sturzfluten. Nordeuropa wird dagegen von den sonst üblichen milden, feuchten Atlantikwinden abgeschirmt. Die Folge können längere Kälteperioden mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und geringere Niederschläge sein.

Da es sich jedoch um ein beispielloses Ereignis handeln könnte, weisen Meteorologen darauf hin, dass sich nur schwer genau vorhersagen lässt, wie es sich entwickeln wird.

Wie können sich GaLaBau-Profis auf einen Super-El-Niño vorbereiten?

Den Klimaverlauf einschätzen und planen zu wollen, wie sich Ihre Grünflächenpflege daran anpassen muss, scheint eine schier unlösbare Aufgabe zu sein. Für Profis im GaLaBau geht es jedoch nicht darum, das Wetter vorherzusagen – selbst Wissenschaftler sind sich über die möglichen Auswirkungen nicht sicher. Entscheidend ist vielmehr, sich auf die wahrscheinlichsten Extremwetterlagen vorzubereiten.

Schauen wir uns praktische Möglichkeiten an, mit denen professionelle Gärtner und GaLaBauer sich bestmöglich aufstellen können, falls ein Super-El-Niño eintritt.

Trockenheitsresistente Grünflächen: Trockenheitstoleranz verbessern

Eine der häufigsten Folgen eines El Niño in Europa sind sommerliche Dürreperioden. Diese entstehen nicht allein durch stark steigende Sommertemperaturen. Dürre kann sich vielmehr durch extrem nasse ebenso wie durch extrem trockene Wetterphasen im Jahresverlauf entwickeln – und El Niño bringt beides mit sich.

Beide Extreme verändern das Bodenmilieu und können den Wasserhaushalt des Bodens beeinträchtigen. Mit den folgenden Tipps können Sie die Grünflächenpflege während einer Dürre nicht nur besser im Griff behalten, sondern die Situation auch nutzen, um in neue, trockenheitsresistente Pflanzen und Rasensaaten zu investieren.

Die trockenheitstolerantesten Rasengräser

El Niño ist zwar ein zyklisches Klimamuster, doch angesichts immer heißerer Sommer lohnt es sich, langfristig in trockenheitstolerantere Rasengräser zu investieren. Flach wurzelnde Rasensorten sind anfälliger für Trockenheit, während tief wurzelnde Gräser deutlich härtere Sommerbedingungen überstehen können.

Wenn Sie die Grünflächen Ihrer Kunden widerstandsfähiger machen möchten, sind Gräser mit einem ausgeprägten Wurzelsystem, das tiefer liegende Feuchtigkeitsreserven erschließen kann, eine sehr gute Wahl – und im trockenen Süden möglicherweise sogar notwendig.

Trockenheitstolerante Rasensorten:

  • Rohr-Schwingel – Die tiefen Wurzeln des Rohr-Schwingels machen ihn zu einer ausgezeichneten Wahl bei Trockenheit. Dieses in Europa heimische Gras gedeiht besonders gut bei gemäßigten Temperaturen. Es kann zwar zur Horstbildung neigen, bildet aber Wurzeln aus, die mehr als einen Meter tief reichen. Dadurch bleibt der Rasen deutlich länger sattgrün als bei flach wurzelnden Rasensorten. Besonders gut eignet sich Rohr-Schwingel für Nord- und Mitteleuropa, einschließlich Großbritannien, Frankreich und Deutschland, da er kalte Winter ebenso wie heiße Sommer gut verträgt.
  • Feinschwingel – Diese in Europa heimischen Gräser benötigen weniger Nährstoffe und deutlich weniger Wasser als Weidelgras und sind eine ausgezeichnete Option für GaLaBauer in Nordeuropa. Feinschwingel sind nicht ganz so robust wie Rohr-Schwingel und eignen sich eher für Flächen mit geringer Trittbelastung, besitzen dafür aber weichere und feinere Halme. Bei Hitze gehen sie meist in eine Ruhephase über, erholen sich in der Regel jedoch gut.
  • Bermudagras – GaLaBauern, die Grünflächen in südlichen Regionen wie Italien, Spanien oder Südfrankreich pflegen, dürfte Bermudagras bereits vertraut sein. Es gedeiht bei großer Hitze und ist dafür bekannt, sich gut von Trockenheit zu erholen. Mit kühleren Bedingungen kommt es weniger gut zurecht und geht in kalten Wintern in eine braune Ruhephase über.
  • Eine Rasensaatmischung, z. B. aus Wiesenrispe und Deutschem Weidelgras – Wenn eine komplette Neuanlage nicht möglich ist, kann eine Nachsaat mit trockenheitstoleranteren Sorten wie Wiesenrispe eine gute Lösung sein. Sobald sie eingewurzelt ist, kann sie Lücken in der Grasnarbe schließen. Diese Option eignet sich eher für Länder in Mittel- und Nordeuropa.

Bodenmanagement bei Trockenheit

Die Verdichtung durch nasse Winter in Kombination mit starker Begehung kann dem Wurzelbereich die Feuchtigkeit entziehen, welche das Gras und die Pflanzen für die Entwicklung benötigen. Im Winter beschädigte Wurzeln können später möglicherweise weniger Wasser aufnehmen und speichern – bei einer späteren Hitzewelle kann das zum ernsthaften Problem werden.

Grünflächen durch eine Dürre zu bringen, bedeutet vor allem: Feuchtigkeit erhalten, Verdunstung vermeiden und den Rasen so wenig wie möglich belasten. Im Folgenden finden Sie einige Ansätze für ein Bodenmanagement, mit dem Grünflächen trockene Wetterphasen besser überstehen.

Aerifizieren

Durch Aerifizieren können Wasser und Sauerstoff bis zu den Wurzeln vordringen. Das hilft dem Boden, Feuchtigkeit länger zu speichern, falls es zu einer Dürre kommt.

Wird im Frühjahr aerifiziert, wenn der Boden noch nicht durch Trockenheit verhärtet, aber trocken genug ist, damit sich die Löcher nicht sofort wieder schließen, haben Rasenflächen die besten Chancen, eine Dürre zu überstehen.

Bodenstruktur verbessern

Eine tiefgründige Bodenlockerung und das Einarbeiten größerer Mengen organischen Materials verbessern die Bodenstruktur, die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens und die Wasserverfügbarkeit für Pflanzen. Mehr über Bodenmanagement erfahren Sie in unserem Interview mit Henrik Bos, dem Vorsitzenden des europäischen Branchenverbands des Garten- und Landschaftsbaus ELCA.

Vorgehen beim Mähen anpassen

Während einer Hitzewelle sollten Sie Ihre Mähpraxis anpassen, um empfindliche Flächen zu schonen und zu verhindern, dass aus einem Traumgarten eine öde Fläche wird. Gras besteht zu 85 Prozent aus Wasser. Mit jedem geschnittenen Zentimeter geht also Feuchtigkeit verloren. Die Drittel-Regel hilft, diesen Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren: Entfernen Sie bei einem Schnitt nie mehr als ein Drittel der Grashöhe.

Längere Abstände zwischen den Mähdurchgängen und eine etwas höhere Schnitthöhe schaffen außerdem eine natürliche Barriere zwischen dem Boden und der austrocknenden Wirkung von Sonne und Wind. Dieser natürliche Schatten hält den Boden darunter kühler, sodass er Wasser länger speichern kann. Gleichzeitig reduziert dies die Verdunstung, welche die Dürrefolgen sonst verschärft und das Pflanzenwachstum hemmt.

Trockenheitsresistente Pflanzen setzen

Trockenheitsresistente Pflanzen, zum Beispiel Arten mit graugrünen oder silbrigen Blättern, können eine Anlage optisch aufwerten und Hitzewellen besser überstehen. Die Blätter reflektieren einen Teil der Sonnenstrahlen und helfen der Pflanze so, Feuchtigkeit im Gewebe zu halten.

Angesichts der Auswirkungen von El Niño auf unser Wettergeschehen lohnt es sich, neben der Anpassung vorhandener Praktiken auch neue, auf die aktuellen Klimabedingungen abgestimmte Ideen im GaLaBau in Betracht zu ziehen.

Staunässe vermeiden

Veränderungen des Jetstreams und steigende Temperaturen können vor allem im Winter in Südeuropa zu vernässten Rasenflächen und Böden führen. Mit jedem Grad Temperaturanstieg kann die Luft bis zu sieben Prozent mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Dadurch steigt das Risiko von Schauern und sehr nassen Wintern.

Mehr Regen kann aus einem ansonsten gut gepflegten Rasen schnell eine morastige Fläche machen und ein GaLaBau-Projekt zum Stillstand bringen. Darüber hinaus wird ein nasser Boden auch stärker verdichtet, besonders wenn viel darauf gelaufen wird. Dies schädigt die Wurzeln im Erdreich, führt kurzfristig zu toten Stellen und verschärft langfristig das Dürreproblem.

Nassen Rasen pflegen

Wie bei der Dürre ist eine der besten Maßnahmen zur Vermeidung von Staunässe die Aerifizierung des Bodens im Winter und im Frühjahr, um die Verdichtung zu mindern.

Auch der Einsatz schwerer Mäher kann die Verdichtung nasser Böden verstärken. Angesichts feuchterer Winter, die auch deutlich über den diesjährigen El Niño hinaus anhalten könnten, sollten Sie Ihre Kunden vielleicht auch dafür sensibilisieren, nasse Flächen möglichst wenig zu betreten.

Geräte, die für Hitze gemacht sind

Unter besonders schwierigen Bedingungen entscheidet die Qualität Ihrer Geräte darüber, ob ein Arbeitstag profitabel verläuft oder mit einer teuren Panne endet.

Hohe Temperaturen in Verbindung mit Staub können Maschinen stark belasten. Um unter Extrembedingungen Ihr Leistungsniveau zu halten, brauchen Sie einen hochwertigen Motor in einer professionellen Maschine, die für den Arbeitsalltag gebaut ist. Damit Ihre Geräte effizient laufen, sollten Sie auf folgende Motormerkmale achten:

  • Effektive Luftfiltration – Trockene Grasflächen wirbeln viel Staub auf. Kommt Saharastaub hinzu, können Standard-Luftfilter schnell an ihre Grenzen geraten. Achten Sie darauf, dass Ihre Mäher mit hochwertigen Luftfiltern mit hoher Partikelabscheidung ausgestattet sind, um Ihren Motor zu schützen – zum Beispiel mit den serienmäßigen Filtern in Kawasaki-V2-Motoren.
  • Leistungsstarkes Schmiersystem – Ein effizientes Schmiersystem unterstützt die Kühlung und schützt Bauteile, die unter intensiven Bedingungen stark beansprucht werden.
  • Schmutzmanagement – Schon eine dünne Schicht trockenen Grasschnitts im Motorgehäuse kann zur Überhitzung führen. Neben regelmäßiger Reinigung und Wartung sollten Sie bei Arbeiten mit hoher Schmutzbelastung auf innovative Lösungen für das Schmutzmanagement achten, zum Beispiel auf das Zyklon-Luftfiltersystem unserer FT-Baureihe.

Kawasaki-Motoren sind für anspruchsvolle Einsatzumgebungen gebaut und werden unter extremen Bedingungen getestet, damit sie einem vollen Arbeitsprogramm das ganze Jahr über standhalten. Unsere Motoren sind in ganz Europa für ihre Zuverlässigkeit bekannt. Für Ihren Betrieb können Sie auf Maschinen „Powered by Kawasaki“ vertrauen.

Auch bei schwierigen Bedingungen auf die eigene Gesundheit achten

Gerade unter unsicheren und widrigen Bedingungen sollten Sie nicht nur darauf achten, wie die Natur auf den Klimawandel reagiert, sondern auch auf sich selbst. Bei sich verschiebenden Jahreszeiten und extremen Temperaturen sollten GaLaBauer ihre Arbeitsweise auch anpassen, um ihre eigene Gesundheit zu schützen.

Bei extremer Hitze könnten Sie den Arbeitstag früher beginnen, um die kühleren Temperaturen zu nutzen, und für besonders anstrengende Arbeiten etwas mehr Zeit einplanen. In diesem Beruf sind Ihr Körper und Ihre Gesundheit Ihr Kapital. Deshalb ist es wichtig, im Sommer Überlastung zu vermeiden und sich nicht um jeden Preis durch extreme Wetterbedingungen zu kämpfen.

Es ist nicht nur Ihre körperliche Gesundheit, auf die Sie im Jahresverlauf achten sollten. Angesichts des unvorhersehbaren Wettergeschehens ist es ganz normal, wenn GaLaBauer angesichts möglicher Arbeitsunterbrechungen Stress oder Sorgen empfinden. Mit den folgenden Tipps können Sie etwas für Ihr seelisches Wohlbefinden tun:

  • Achten Sie auf eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit – Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und bewusst Zeit für Dinge einzuplanen, die Ihnen außerhalb der Arbeit Freude machen, klingt selbstverständlich, wird aber oft vernachlässigt.
  • Suchen Sie den Austausch – Wer nicht im Team arbeitet, kann den GaLaBau-Alltag manchmal als einsam empfinden. Online-Plattformen können helfen, andere GaLaBauer zu finden und sich mit denen auszutauschen, die möglicherweise ähnliche Belastungen erleben. Erfahrungen weiterzugeben, Ratschläge anzunehmen oder einfach nur zu wissen, dass andere vor ähnlichen Problemen stehen, kann schon sehr helfen.
  • Sprechen Sie darüber – Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr seelisches Wohlbefinden leidet, scheuen Sie sich nicht, darüber zu sprechen. Ob mit Angehörigen, Freunden oder professionellen Ansprechpartnern: Es gibt viele Menschen, die gerne helfen und ein offenes Ohr haben.

Kawasaki Engines

Der aktuelle Ausblick vom Juli 2026 zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines El Niño hoch ist und auch ein Super-El-Niño durchaus möglich bleibt. Selbst für Fachleute ist das Wetter jedoch schwer vorherzusagen und die Lage kann sich ändern. Das Beste, was Sie tun können, ist, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten.

Sie können sich nicht immer darauf verlassen, dass das Wetter die besten Bedingungen für die Arbeit bietet. Worauf Sie sich verlassen können, sind zuverlässige Maschinen. Maschinen „Powered by Kawasaki“ bieten professionellen GaLaBau-Betrieben und Landschaftsgärtnern hochwertige Produkte, die den Anforderungen extremster Wetterbedingungen gewachsen sind.

Finden Sie mit den bewährten Partnern von Kawasaki die richtigen Geräte für Ihren Betrieb – bei jedem Wetter.

Häufige Fragen

Wie würde sich El Niño auf das Vereinigte Königreich auswirken?

Im Sommer besteht ein erhöhtes Risiko intensiver, rekordverdächtiger Hitzewellen und Dürreperioden, insbesondere in England und Wales. Das Vereinigte Königreich ist weniger stark von El-Niño-Einflüssen betroffen als Südeuropa, kann die Folgen aber dennoch zu spüren bekommen.

Im Winter kann El Niño das Vereinigte Königreich deutlich stärker beeinflussen. In den Wintermonaten ist mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von Kälteeinbrüchen zu rechnen. Klimawissenschaftler des Met Office erklären dazu: „El-Niño-Jahre sind ein Faktor, der das Risiko kälterer Winter im Vereinigten Königreich erhöhen kann.“

Wie würde sich El Niño auf Frankreich auswirken?

Im Sommer sollten sich GaLaBauer auf intensive Hitzewellen und längere Trockenperioden einstellen, insbesondere in den zentralen und südlichen Regionen. Tief wurzelnde Rasengräser werden dadurch immer wichtiger.

Im Winter wird sich voraussichtlich eine klare Zweiteilung zeigen. Nordfrankreich wird eher mit kälteren, trockeneren Wintereinbrüchen durch kontinentale Winde rechnen müssen, während an der Mittelmeerküste und in den südlichen Regionen deutlich feuchtere, mildere Winterbedingungen mit erhöhtem Risiko von Sturzfluten auftreten können.

Wie würde sich El Niño auf Deutschland auswirken?

Im Sommer besteht in Deutschland, wie im übrigen Europa, eine höhere Wahrscheinlichkeit für rekordverdächtige Sommertemperaturen, schwere Dürreperioden und plötzliche, heftige Sommerunwetter. GaLaBauer sollten das Aerifizieren im Frühjahr und die Umstellung auf trockenheitstolerantere Rasenflächen priorisieren.

Im Winter ist Deutschland bei einem geschwächten Polarwirbel anfällig für länger anhaltende kontinentale Kälteeinbrüche mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und weniger Winterniederschlag. Profis in der Rasenpflege sollten frühes Durchfrieren des Bodens und mögliche Frostschäden im Winter einplanen.

Wie würde sich El Niño auf Italien auswirken?

Im Sommer müssen GaLaBauer mit extremer, wechselhafter Hitze und schweren Dürreperioden rechnen. Das Risiko von Saharastaub-Ereignissen ist hoch. Umso wichtiger sind eine leistungsfähige Luftfiltration und regelmäßige Motorwartung.

Im Winter kommt es in Italien voraussichtlich nicht zu extremer Kälte, sondern zu einer Verlagerung des Jetstreams nach Süden. Dadurch entsteht ein deutlich feuchterer, milderer Winter mit anhaltenden starken Niederschlägen. GaLaBauer müssen Bodenverdichtung und Staunässe im Winter konsequent angehen, um Wurzelfäule sowie schlammige, kaum bearbeitbare Flächen zu vermeiden.

Wie würde sich El Niño auf Spanien auswirken?

Im Sommer sollte sich Spanien auf intensive, rekordverdächtige Hitzewellen einstellen, insbesondere in den südlichen Regionen, sowie auf ein hohes Risiko schwerer Dürreperioden. Die Wahrscheinlichkeit häufiger Saharastaub-Ereignisse ist besonders hoch. Für Profis in der Grünflächenpflege bedeutet das: Reinigung und Wartung der Motoren werden noch wichtiger.

Im Winter verschiebt sich Spanien durch den nach Süden gedrückten Jetstream in einen deutlich feuchteren, milderen Winterzyklus. Die Wahrscheinlichkeit von sintflutartigen Regenfällen, schweren Stürmen und Sturzfluten nimmt zu. Staunässe und Bodenverdichtung zu bekämpfen, wird für die Rasenpflege entscheidend sein.

Wie würde sich El Niño auf Portugal auswirken?

Im Sommer sind extreme Temperaturen und längere Trockenperioden wahrscheinlich. Saharastaub könnte die Iberische Halbinsel stark beeinträchtigen, Ihre Geräte zusätzlich belasten und häufigere Wartung erforderlich machen.

Im Winter wird Portugal voraussichtlich besonders stark von feuchten atlantischen Wettersystemen betroffen sein, die nach Süden gelenkt werden. Die Winter werden deutlich milder ausfallen, aber von starken, anhaltenden Niederschlägen geprägt sein – mit der Gefahr von Sturzfluten.

Wie würde sich El Niño auf die Türkei auswirken?

Im Sommer könnten die Temperaturen im Spätsommer stark ansteigen und später im Jahr zu längeren Hitzewellen führen. Dürreperioden und Waldbrände werden voraussichtlich zunehmen.

Im Winter könnten die stark erwärmten Wassermassen im Mittelmeer und im Schwarzen Meer in Verbindung mit einströmender kalter Luft aus dem Norden heftige Stürme, lokale Sturzfluten und sogar „Medicanes“ auslösen, also mediterrane tropenähnliche Wirbelstürme. Letztere sind im Herbst wahrscheinlicher.

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